Arbeiten am Heimathaus

Jeder kann es sehen!

Das Heimathaus hat einen neuen Anstrich bekommen. Die Wände werden gewaschen, grundiert und gestrichen. Ein Gerüst dafür hat  Malermeister Alexander Wrobbel zur Verfügung gestellt. Wegen des unbeständigen Herbstwetters zieht sich die Aktion über 3 Monate hin. Richtig schön sieht es nun wieder aus und der Vorsitzende Gerd Lechtenfeld freut sich über eine Aktion, die wenig gekostet, aber eine große Wirkung hat.

Mitgearbeitet haben Gerd Lechtenfeld, Willi Rahe, Hans Mälzig, Bruno Sirges und Martin Bettmann. Ein Dankeschön sagt der Heimatverein und lädt die Helfer am 16.11. zu einem Würstchengrillen am Heimathaus ein.

 

Ein Insektenhotel am Heimathaus

Einige Stunden hat Rolf Vahrenhorst gewerkelt und dabei ein wunderbares Insektenhotel gebaut. Und eben dieses Insektenhotel hat er dem Heimatverein gestiftet. Es bereichert jetzt den Heimathausgarten. Schönen Dank an Rolf für seine Mühe.

 

Wer zieht ein im Insektenhotel?

Der erste Gast ist meistens die Rote Mauerbiene. Sie ist am wenigsten wählerisch und nimmt sowohl die Öffnungen in Ziegelsteinen wie auch Bohrlöcher im Holz an.

Die angebohrten Holzklötze werden von folgenden Arten gewählt:  Löcherbiene, Scherenbienen, Blattschneiderbienen, Maskenbienen.

Markhaltige Stängel mögen die Keulhornbiene, einige Mauerbienenarten, die Maskenbienen und die Blattschneiderbienen

Morsches Holz ist attraktiv für Blattschneiderbienen, die blaue Holzbiene und die Pelzbiene.

(Auszug aus Helmut und Margrit Hintermeier – Bienen, Hummeln, Wespen im Garten und in der Landschaft – Obst- und Gartenbauverlag München)

 

Und hier schließt sich der Kreis mit dem Vortrag über die Honigbienen von Bruno Grüntkemeier. Er wies in seinem Vortrag darauf hin, dass natürlich nicht nur die Honigbienen die Bestäubung von Pflanzen übernehmen. Ein nicht unerheblichen Anteil übernehmen auch die Wildbienen. Dazu noch ein Auszug aus einer Veröffentlichung auf den Webseiten des NaBu:

 

Wildbienen bringen besseren Fruchtsatz

„Das Ergebnis unserer Arbeit ist erstaunlich“, erklärt Alexandra-Maria Klein vom Institut für Ökologie der Uni Lüneburg. „Wildlebende Insekten haben in allen Anbausystemen einen positiven Effekt auf den Fruchtansatz. Eine größere Zahl von Honigbienen erzielt diesen Effekt nur bei 14 Prozent der untersuchten Anbauten.“ Anders gesagt: 100 Honigbienen plus 50 Wildbienen bestäuben ein Feld viel effektiver als 150 Honigbienen. Wildlebende Insekten erreichen mit der gleichen Zahl von Blütenbesuchen einen doppelt so hohen Fruchtansatz wie Honigbienen.

Pollenuntersuchungen in einem Teil der Anbausysteme lassen vermuten, dass die höhere Effizienz der wildlebenden Insekten nicht durch eine größere Menge, sondern durch eine bessere Qualität der transportierten Pollen zustande kommt. Die gängige Praxis, gezielt Honigbienen in Kulturen wie Raps, Erdbeeren, Äpfeln, Mandeln oder Wassermelonen einzubringen, sichert demnach nur einen Grundertrag.

Wildlebende Insekten in Agrarlandschaften fördern
Wildlebende Insekten brauchen natürliche Ressourcen wie Nahrung und Nistplätze. Diese sind in einer von industrieller Landwirtschaft geprägten Agrarlandschaft nicht ausreichend vorhanden. „Das bedeutet, dass wir uns Gedanken darüber machen müssen, wie wir wildlebende Insekten in Agrarlandschaften fördern können“, erläutert Klein. „Es wäre sehr riskant, sich bei der Bestäubung von Nutzpflanzen alleine auf die vom Menschen gemanagten Honigbienen zu verlassen, deren Anzahl durch Parasiten und Pestizide in jüngerer Zeit stark beeinträchtigt wurde“, bekräftigt Teja Tscharntke, Leiter der Abteilung Agrarökologie der Uni Göttingen.

 

  

Dem Heimathaus aufs Dach gestiegen

sind an einem schönen, sonnigen Tag im März Hans Mälzig und Gerd Lechtenfeld. Sie säuberten die Pfannen von Algen und Grünzeug, reparierten ein paar Kleinigkeiten und bereiteten eine etwas größere Maßnahme vor. Es müssen die Bleche zu den Anbauten und dem Schornstein gewechselt werden, die alten sind in die Jahre gekommen und teilweise nicht mehr dicht.

  

Das Heimathaus

 

Dieses Bild ist aus 2015. Der Eingangsbereich ist mit roten Pflaster neu gestaltet. Zum Radweg hin verbreitet sich der Eingang. Der kombinierte Rad-/Gehweg darf zum Be- und Entladen befahren werden. Es ist so gedacht, das mit dem PKW von der Brücke aus kommend auf dem Radweg bis zum Eingang gefahren wird und dann rückwärts auf dem neu gepflasterten Bereich eingeparkt wird. Sicherlich nur ein Behelf und auch nur mit äußerster Vorsicht anwendbar, damit kein Radfahrer oder Fußgänger zu Schaden kommt. Aber anders geht es leider bei unserem Heimathaus nicht.

Als nächstes folgen 2 Bilder aus dem Innenbereich, die aber nicht mehr ganz aktuell sind. Inzwischen sind die Stühle einheitlich mit neuen Polstern versehen und gleichzeitig dabei restauriert worden. Bei den zahlreichen Bildern der letzten Heimatabende ist das zu sehen.

 

 

 

Die Mitglieder des Heimatvereins können das Heimathaus für Feiern jeglicher Art buchen. 55 Personen haben optimal Platz in unserem Heimathaus, mit Theke und vielleicht Stehtischen auch noch ca. 70 Personen. Im Sommer kann der Garten mit genutzt werden. Grill, Zapfanlage, Kühlschränke, Geschirr, Gläser ... alles vorhanden. Ansprechpartner sind Rolf Szymanski (05423-3132) oder Gertrud Cosfeld (05423-2263). Aber auch alle anderen Mitglieder des Vorstandes nehmen gerne eure Wünsche entgegen.

Die weitere Betreuung übernimmt dann Sigrid Scholtyssek (05423-473444). Bei ihr erhält man den Schlüssel, sie erklärt die Örtlichkeiten und kümmert sich um alle anderen Belange.

 

Frühling am Heimathaus

10.4.2015

Dieses Jahr kommt der Frühling etwas mühsam in die Gänge. Ein schöner, warmer Tag und schon wieder ist es kälter, es regnet und es stürmt. Schön blühen (blühten) die Narzissen vor der Giebelwand des Heimathauses.

Hier wird sich einiges ändern, auch für die Narzissen. Der Eingangsbereich soll neu gestaltet werden. Das huckelige Pflaster, mit guter Absicht gelegt und dem früher üblichen Hofeinfahrten nachempfunden, hat sich nicht bewährt. Es ist viel zu uneben für Rollatoren oder Gehstöcke. Selbst wenn man gut zu Fuß ist, muß man aufpassen, wo man hintritt. Das Pflaster wurde sogar schon einmal "nachgefugt", aber das hat auch nicht viel geholfen.

Jetzt soll es ausgewechselt werden. Rote Klinker werden im Eingangsbereich verlegt. Dazu wird die Fläche etwas vergrößert, damit Autos zur Anlieferung rückwärts vor die Eingangstür einparken können. Der eine Rotdorn kommt dann weg, er wird beim Busbahnhof eingepflanzt.

Am 13.4. sollen die Arbeiten starten, Bilder und Bericht folgen. Hier nochmal ein Foto, wie es derzeit aussieht.

   

 

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