Fahrt zur Waffelfabrik Meyer in Venne

Am 17. Juli fuhren wir zur Waffelfabrik Meyer in Venne bei Ostercappeln. Die Waffelfabrik ist ein innovatives, familiengeführtes Unternehmen in der 3. Generation. Auf Europas größten und modernsten Backlinien werden Waffelprodukte auf höchstem Qualitätsniveau produziert. Angefangen hat alles nach dem 2. Weltkrieg. In der 1. Generation hat die Großmutter Gertrud Meyer mit dem Waffelbacken begonnen. Die Waffeltüten hat sie mit der Hand gerollt, ihr Arbeitstisch ist noch im Museum zu sehen. Heute übernehmen ihre Enkel die Verantwortung und das Unternehmen ist zu einem weltweit tätigen Konzern gewachsen. Es werden Waffelprodukte (mehrere Milliarden jährlich) jeglicher Art hergestellt, aber auch Verpackung (Papiertüten für Waffeleiscremes) und die Herstellungsmaschinen.

Ebenfalls sehr sehenswert das Waffelmuseum mit über 800 Waffeleisen aus vielen Ländern. Danach war Kaffeetrinken in der Darpvenner Diele.

             

 

Tagesfahrt Petershagen - Minden.

8.00 Uhr starteten wir zu unserer diesjährigen Tagestour. Es ging zu der Glashütte Gernheim, einem LWL-Museum. Im Gernheimer Glasturm von 1826, einem der letzten beiden erhaltenen dieser Art in Deutschland, erleben Museumsbesucher täglich, wie Glasmacher mit Pfeife, Holzform und Schere aus der glühenden Glasmasse Gefäße herstellen. Gleich nebenan werden die Gläser durch Schliff und Gravur veredelt.

       

Um 12.15 Uhr fuhren wir weiter zum gemeinsamen Mittagessen in Baiers Restaurant an der Todtenhauser Strasse in Minden.

Von dort ist es nicht weit zur Schachtschleuse Minden. Hier erwartet uns eine Kanal-Weser-Rundfahrt entlang der historischen Fischerstadt und der Weserpromenade. Dort liegt auch die bekannte und beliebte Mindener Schiffmühle vor Anker. Während dieser Fahrt lernen wir die Mindener Sehenswürdigkeiten rund um das größte Doppel-Wasserstraßenkreuz (hier kreuzt der Mittellandkanal die Weser) der Welt kennen. Weiterhin sehen wir einen Teil der Mindener Kanalhäfen. Als Höhepunkt erleben wie drei interessante Schleusungen (Berg- und Talschleusung) durch die neue und die alte Weserschleuse. Dabei werden 13 Meter Höhendifferenz bewältigt.

   

 

Besichtigung Firma Gerling GmbH

20 Teilnehmer starten am 16. Mai mit dem Fahrrad zu einer Besichtigung der Firma Gerling in Hörste.

Mit etwas Rückenwind erreichen wir die Firma. Es erwarten uns bereits der Chef Udo Gerling mit einigen Mitarbeitern aus seiner Konstruktion. In 3 Gruppen werden wir nach der Begrüßung durch den Betrieb geführt. Wir verfolgen den "Werdegang von Sondermaschinen". Es wird gedreht, geschleift, geschweißt, gebohrt, mit den modernsten Fräsen gearbeitet, alles konstruiert am PC mit 3d-Software. So hatten sich doch die meisten Besucher den Betrieb nicht vorgestellt. Überwiegend waren wir schon sehr am staunen, was alles sich hinter den Fabrikmauern tut.

Nach der Besichtigung Kaffee und Kuchen bei Beuken Schmedt, wo es die besten Torten im Umkreis gibt. Der gesamte Rückweg ist dann leider verregnet. Alle Radler waren ziemlich komplett durchnässt, als wir wieder in Oesterweg eintrafen.

  

  

 

 

Besichtigung Bürstenhaus Redecker

Und wir haben den ersten richtigen heißen Tag in diesem Jahr erwischt. 28 Heimatfreunde treffen sich mit dem Fahrrad auf dem Dorfplatz und sie fahren bis nach Bockhorst zur Firma Bürstenhaus Redecker. Hier werden wir von Jutta Redecker begrüßt. Sie erzäht uns, dass die Firma 1935 von ihrem blinden Schwiegervater gegründet worden ist. (zur gleichen Zeit mit der Firma Gebr. Nagel) Heute beschäftigt die Firma 50 Mitarbeiter. Bei der anschließenden Führung durch den Betrieb bekommen wir Eindrücke vom Ablauf der Produktionen, Lagerhaltung und des Versandes. Wir sind überrascht und begeistert von der Größe und Strukturierung dieser Firma, toll. Und es scheint ein gutes Betriebsklima zu herrschen.

Im Anschluss an diese Besichtigung radeln wir weiter zum Hofcafe Elisabeth in Dissen. Hier genießen wir den Kaffee und leckeren Kuchen.

 

Emsflower und Burg Bentheim

32 Heimatfreunde steigen bei strahlendem Sonnenschein in den Bus und fahren nach Emsbüren zur Firma Emsflower. Dort bekommen wir um 10 Uhr – aufgeteilt in 2 Gruppen – eine informative Führung durch die Schaugewächshäuser.

Emsflower wurde 2004 von Jan Kuipers gegründet. Heute sind 4 Generationen in der Firma tätig, derzeitiger Chef ist BennyKuipers. Emsflower ist in Europa, evtl. sogar weltweit, das größte Gartenbauunternehmen mit einer Fläche 87 ha unter Glas, 400 Mitarbeiter,hinzu kommen polnische Saisonarbeiter. In den Gewächshäusern werden neue Züchtungen von Blumen und Gemüse getestet. Wir streifen noch durch das Schmetterlinghaus und bestaunen in der Produktion die Pfanzroboter bei der Arbeit. Sehr beeindruckend ist das. Das Hauptziel von Emsflower liegt auf dem Verkauf von Beetpflanzen, z.Zt. sind das rund 500 Mio. Blumen pro Jahr. Pro Tag können 700 Lastwagen mit Blumen beladen werden – einfach gigantisch.

Dann haben wir uns ein leckeres Mittagessen richtig verdient. Schade, für den Besuch im Verkaufs-Gartencenter bleibt nur wenig Zeit. Es geht weiter mit dem Bus nach Bad Bentheim zur Burg Bentheim, die größte Höhenburg von Nordwestdeutschland. Dort warten schon 2 Mamsellen auf uns. Sie zeigen uns die Burg und bringend uns das Leben dort vor ca. 100 Jahren näher. Ich glaube, tauschen möchte keiner. Der Tag klingt aus mit Kaffee und Kuchen. Den können die Heimatfreunde im Burgcafe genießen. Anschließend geht es zurück nach Oesterweg.