Besichtigung Firma Gerling GmbH

20 Teilnehmer starten am 16. Mai mit dem Fahrrad zu einer Besichtigung der Firma Gerling in Hörste.

Mit etwas Rückenwind erreichen wir die Firma. Es erwarten uns bereits der Chef Udo Gerling mit einigen Mitarbeitern aus seiner Konstruktion. In 3 Gruppen werden wir nach der Begrüßung durch den Betrieb geführt. Wir verfolgen den "Werdegang von Sondermaschinen". Es wird gedreht, geschleift, geschweißt, gebohrt, mit den modernsten Fräsen gearbeitet, alles konstruiert am PC mit 3d-Software. So hatten sich doch die meisten Besucher den Betrieb nicht vorgestellt. Überwiegend waren wir schon sehr am staunen, was alles sich hinter den Fabrikmauern tut.

Nach der Besichtigung Kaffee und Kuchen bei Beuken Schmedt, wo es die besten Torten im Umkreis gibt. Der gesamte Rückweg ist dann leider verregnet. Alle Radler waren ziemlich komplett durchnässt, als wir wieder in Oesterweg eintrafen.

  

  

 

 

Besichtigung Bürstenhaus Redecker

Und wir haben den ersten richtigen heißen Tag in diesem Jahr erwischt. 28 Heimatfreunde treffen sich mit dem Fahrrad auf dem Dorfplatz und sie fahren bis nach Bockhorst zur Firma Bürstenhaus Redecker. Hier werden wir von Jutta Redecker begrüßt. Sie erzäht uns, dass die Firma 1935 von ihrem blinden Schwiegervater gegründet worden ist. (zur gleichen Zeit mit der Firma Gebr. Nagel) Heute beschäftigt die Firma 50 Mitarbeiter. Bei der anschließenden Führung durch den Betrieb bekommen wir Eindrücke vom Ablauf der Produktionen, Lagerhaltung und des Versandes. Wir sind überrascht und begeistert von der Größe und Strukturierung dieser Firma, toll. Und es scheint ein gutes Betriebsklima zu herrschen.

Im Anschluss an diese Besichtigung radeln wir weiter zum Hofcafe Elisabeth in Dissen. Hier genießen wir den Kaffee und leckeren Kuchen.

 

Emsflower und Burg Bentheim

32 Heimatfreunde steigen bei strahlendem Sonnenschein in den Bus und fahren nach Emsbüren zur Firma Emsflower. Dort bekommen wir um 10 Uhr – aufgeteilt in 2 Gruppen – eine informative Führung durch die Schaugewächshäuser.

Emsflower wurde 2004 von Jan Kuipers gegründet. Heute sind 4 Generationen in der Firma tätig, derzeitiger Chef ist BennyKuipers. Emsflower ist in Europa, evtl. sogar weltweit, das größte Gartenbauunternehmen mit einer Fläche 87 ha unter Glas, 400 Mitarbeiter,hinzu kommen polnische Saisonarbeiter. In den Gewächshäusern werden neue Züchtungen von Blumen und Gemüse getestet. Wir streifen noch durch das Schmetterlinghaus und bestaunen in der Produktion die Pfanzroboter bei der Arbeit. Sehr beeindruckend ist das. Das Hauptziel von Emsflower liegt auf dem Verkauf von Beetpflanzen, z.Zt. sind das rund 500 Mio. Blumen pro Jahr. Pro Tag können 700 Lastwagen mit Blumen beladen werden – einfach gigantisch.

Dann haben wir uns ein leckeres Mittagessen richtig verdient. Schade, für den Besuch im Verkaufs-Gartencenter bleibt nur wenig Zeit. Es geht weiter mit dem Bus nach Bad Bentheim zur Burg Bentheim, die größte Höhenburg von Nordwestdeutschland. Dort warten schon 2 Mamsellen auf uns. Sie zeigen uns die Burg und bringend uns das Leben dort vor ca. 100 Jahren näher. Ich glaube, tauschen möchte keiner. Der Tag klingt aus mit Kaffee und Kuchen. Den können die Heimatfreunde im Burgcafe genießen. Anschließend geht es zurück nach Oesterweg.

 

Hof Fockenbrock und Telgte

Am 13. Juli haben wir mit über 50 Personen den Hof Fockenbrock in Telgte besichtigt. Von Manfred Fockenbrock persönlich wurden wir über seinen Hof geführt und begutachteten sein Konzept zur Milcherzeugung. Kälber und Kühe in modernen Freiluftställen mit Melkroboter. Und dann sein ganz besonderes Konzept. Eine hofeigenen Molkerei, in der Manfred Fockenbrock seine eigene Milch pasteurisiert und verpackt und dann direkt an die Märkte ausliefert. Ein Konzept, dass sehr gut ankommt. Die Investitionen haben sich gelohnt, das Geschäft floriert. Er könnte sogar noch viel mehr verkaufen, als er derzeit erzeugt. In diesen Zeiten der niedrigen Milchpreise, die so manch einen Landwirt in den Bankrott treiben wird, ist dies ein Konzept zu überleben und dabei auch noch was zu verdienen. Respekt.

Nach der Besichtigung dann Kaffee und Kuchen aus der hauseigenen Bäckerei und dann weiter nach Telgte. Hier erwartete uns eine Stadtführung durch die Altstadt mit vielen Insiderinformationen.

 

 

Hameln 2016

Unser diesjähriger Ausflug führte uns nach Hameln. Vormittags besuchten wir das Vorwerk Teppichwerk in Hameln. In 3 kleinen Gruppen mit je 12 Personen wurden wir von kundigen Mitarbeitern durch das Werk geführt. Faszinierend zu sehen, wie aus vielen hundert Einzelfäden die Teppiche "getuftet" werden. Danach dann gefärbt, gedämpft, mit dem Untergrund versehen, geschnitten, eingelagert. Und auch das Weben von Teppichen wurde uns gezeigt.

Im Rattenfängerhaus wurde zu Mittag gegessen und danach war dann eine einstündige Stadtführung durch die Altstadt von Hameln angesetzt. Tja, und wenn man dann schon an der Weser ist, dann darf auch nicht eine Weserschifffahrt fehlen. Die dann schön mit Kaffee und Kuchen, dazu kam endlich die Sonne hervor. Die hielt sich auch für die letzten 1 1/2 Stunden, die wir noch in der Altstadt verbrachten - jeder so, wie er es sich wünschte. Volker Hantke fuhr uns dann wieder zurück nach Hause. Kaum drin in dem Bus, war auch schon das nächste Schauer angesagt. Machte aber nichts, wir saßen ja im Trockenen.